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Ausgabe 9907
November 1999

FGBMFI Netzwerk-Nachrichten

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Chapter in Rye, GB

Das Chapter in Rye war eines der letzten, das in England gegründet wurde. Es gab dort schon lange Kontakte mit dem europäischen Festland. Rye ist einer der sieben Historischen fünf Häfen (zwei wurden zusätzlich geschaffen!). Vergangenes Jahr hatten wir das Vorrecht, Pastor Trevor Dearing bei uns zu haben - von uns weg fuhr er direkt nach IRLAND. Stellen Sie sich unsere Begeisterung vor, als im Jahr darauf Richard Shakarian und Peter Gammons als Sprecher zu uns kamen und anschließend ebenfalls nach Irland fuhren. Ich glaube, als eines der ersten Chapter wurde jenes in Belfast gegründet. Als einer der Schwächsten und Dümmsten der Gruppe (1. Kor. 18) durfte ich für diesen Besuch und für die richtigen Beziehungen zwischen Männern und Frauen dieses Landes unter der Herrschaft Jesu Christi beten. V.A.W.

Damen in unserer Gemeinschaft

Claude Delmaire

Das FGBMFI in Quebec freut sich, Ihnen mitteilen zu können, daß an der 7. Jahreskonferenz 450 Damen teilnahmen. Gwen Shaw von Handmaiden und Servants war unsere Gastsprecherin. Es gab Zeichen und Wunder und die Kraft des Heiligen Geistes war mächtig am Wirken.

Uganda und Ruanda

27. Mai bis 19. Juni 1999

Unsere diesjährige Flugreise nach Ostafrika war ein voller Erfolg. Innerhalb von fünf Jahren flogen wir das vierte Mal in diese Gegend, um die Botschaft der Hoffnung und der Liebe von Jesus Christus durch die hingebungsvollen Mitglieder des Full Gospel Businessmen’s Fellowship International dorthin zu bringen. Wie immer hatten wir zwei Ziele: Wir wollten die Mitglieder der Chapter in Uganda und Ruanda in ihrer Arbeit ermutigen, denn durch die fortwährenden Kriege und sozialen Umstürze hatten sie viele ihrer Mitglieder verloren. Sie brauchten dringend eine "Infusion" des Heiligen Geistes. Weiters waren die Gefängnisse dort überfüllt und es fehlte ihnen an Nahrungsmitteln. Hervorgerufen wurde das durch Stammeskonflikte und politische Spannungen. Ungefähr 150.000 Menschen sind dort eingesperrt. Prozesse gehen langsam vonstatten, und die Gefangenen leben unter schrecklichen Bedingungen.

Mit von unserem Team von acht Leuten war auch ein ehemaliger Insasse einer Bewahrungseinrichtung - Phil Wineinger - des Staates Washington. Er und seine Frau U.S.A.Vizepräsident Jim Priddy stellt Jeremy Roark, Präsident (Pro-tem) des neu gegründeten Waldorf Maryland Chapters Nr. 1171 vor. Jeremy ist einer der jüngsten Chapterpräsidenten in den USA hatten große Erfahrung darin, das Evangelium in Gefängnissen zu verkünden. Während sie den vielen gebrochenen und hungrigen Gefangenen dienten, konnten wir alle die mächtige Salbung des HERRN spüren. Viele der Gefangenen nahmen Jesus in ihr Leben auf und wurden gerettet.

In unserem Team war auch eine Opernsängerin, Vanessa Pace, die selbst eine mächtige Salbung vom HERRN hat. Überall wo sie sang, liebten sie die Afrikaner. Wahrscheinlich hatten sie zum ersten Mal eine echte Opernsängerin in ihrer Mitte, die von einem rettenden Gott sang, dem man in schwierigen Zeiten vertrauen kann. Als sie ein Lied über Buße und Erlösung im Angesichts Satans sang, veränderte der Heilige Geist die Herzen der Mörder. Sogar John Ngabo, unser ruandischer Begleiter, der selbst fünf Jahre lang Gefängnispfarrer gewesen war, wurde von den fließenden Reuetränen dieser Gefangenen berührt.

Die Leiter des Full Gospel Businessmen’s Fellowship in Uganda (Dan Nkata) und Ruanda (Nkusi Josias) haben wunderbare Arbeit geleistet: Sie reorganisierten und motivierten die Chapterdienste ihrer Länder trotz aller fast unüberwindlichen Schwierigkeiten. Als unser angereistes Team den dortigen vier neuen Chaptern in Uganda diente, bemerkten wir ein ganz neues Vertrauen, von dem drei Jahre vorher nichts zu bemerken gewesen war. Die Treffen in Ruanda waren voller Leben und konzentrierten sich sowohl auf den Wiederaufbau des geistlichen Lebens im Land als auch auf die nun schwierige Zeit der Buße und Vergebung nach den vergangenen Konflikten.

Sowohl die nationalen Leiter des FGBMFI als auch alle Leiter der örtlichen Chapter waren von einem Mann ungemein begeistert: dem Afro-Amerikaner Richard Caro. Er zeigte ein tiefes Verständnis für das Elend, das unsere afrikanischen Brüder der Full Gospel Businessmen’s Fellowship während der vergangenen zwanzig Jahre erduldet haben. In unserem Treffen im Grand Imperial Hotel in Kampala gab Richard vor siebzig Gästen sein Zeugnis. Sie waren so beeindruckt, daß drei von ihnen sofort gleich dort im Hotel Jesus in ihr Leben aufnahmen.

Zwei weitere Teammitglieder, Ralph Cady und Sig Hansen fingen bereits in Seattle, als wir ins Flugzeug stiegen, an, Jesus zu bezeugen, und hörten erst wieder damit auf, als wir drei Wochen später dort wieder ausstiegen !

Gefängnisdienst

In unserem Dienst der FGBMFI haben wir viele Dinge, die wir zur Verbreitung des Evangeliums einsetzen. Eines unserer besten Mittel ist die Zeitschrift STIMME. Hier ein Beispiel: Ein Gefangener liest eine Ausgabe dieser Zeitschrift. Er betet die angegebenen Schritte zur Errettung und teilt uns dann seine Entscheidung schriftlich mit. Er erhält dann von uns ein Büchlein "Jetzt, da Sie Christus angenommen haben" und einen handgeschriebenen persönlichen Brief, in dem wir ihn dazu beglückwünschen, daß er Jesus in sein Leben aufgenommen hat. Wir raten ihm auch dazu, an christlichen Veranstaltungen in seinem Gefängnis teilzunehmen, wie z.B. an Besuchen mit dem Pastor, Bibelstunden und christlichen Gebetsgruppen. Wir empfehlen ihm, sich eine Bibel zu besorgen und täglich darin zu lesen. Vielleicht auch ein christliches Radio- oder Fernsehprogramm anzuschauen. Wir versuchen auch, einen Mentor hinzuschicken, der die Neubekehrten geistlich weiterführt. Falls wir genug Exemplare der STIMME haben, versenden wir diese an das Gefängnis weiterhin. Das kostet natürlich Zeit und Geld für Porto und Verpackung. Aus Sicherheitsgründen verwenden wir für jede Korrespondenz mit Gefangenen das Irvine, kalifornisches Etikett oder Briefkopf. Dann versuchen wir, einen Kontakt zwischen dem Gefangenen und einem unserer Mitglieder aus der Umgebung herzustellen. "Ich war im Gefängnis, und ihr habt Mich besucht." Matthäus 25,36.

Japan 1999

Heute ist Japan dank seines Exports ein wirtschaftlicher Riese. Der Einfallsreichtum und die Genialität der Japaner haben nicht ihresgleichen. Obwohl Japan keinerlei Rohmaterialien besitzt, sind seine Finanzen, seine Produktionen und seine Elektronik ständig im Steigen. Japan besitzt kein Öl, keinen Stahl und keinerlei wichtige Materialien, auf denen man eine moderne Wirtschaft aufbauen könnte. Alle diese Dinge müssen von Japan selbst importiert werden. Gleichzeitig findet in dieser großen historischen Nation ein tiefgreifender Wandel statt - die Menschen dort öffnen ihre Herzen und ihren Geist. Von 1192 bis 1868 lebten die Japaner buchstäblich als Sklaven ihrer Kriegsherrn und Shoguns. Seit Beginn von Japans Entwicklung zu seiner heutigen starken Wirtschaftslage, bewegt sich auch der Heilige Geist in diesem Land. FGBMFI hat in vielen Städten Fuß gefaßt, und es beginnt eine geistliche Erweckung.

Als wir durch die Straßen Tokyos spazierten, offenbarte uns der Heilige Geist, daß es unter diesen 125 Mio. Menschen, die auf einem Areal leben, daß kleiner als Kalifornien ist, eine neue Offenheit für den Geist Gottes gibt, und zwar erstaunlicherweise unter den jungen Menschen. Wenn unsere Delegierten der Japanischen Nationalkonferenz vor Menschen Zeugnis über ihren persönlichen Glauben ablegten - sei es auf der Straße oder sonstwo - endete dies fast immer damit, daß diese Jesus Christus als ihren Retter annahmen.

Diese neue Generation ist mit allen modernen Facetten des heutigen Lebens vertraut: Jeder hat ein Handy und ist an der neuesten technischen Einrichtung jeglicher Art interessiert. Auf diese Generation wird der Heilige Geist fallen, denn diese jungen Menschen sind offen für Ihn. Wir von FGBMFI glauben, daß Gott uns gebrauchen wird, um Japan zu erreichen.

Die 10. Japanische Jahreskonferenz war ein Riesenerfolg. Sie wurde vom Landespräsidenten der FGBMFI, Ken Tsukamoto und dem Generalsekretär Tadashi Nakagawa geleitet. Es kamen ca. 600 Leute zusammen. Viele von ihnen nahmen während dieser Konferenz in Tokio Jesus als ihren Retter an, und sind nun mit dem Heiligen Geist getauft. Es gab auch wunderbare Heilungen. Von Seiten der FGBMFI dienten Dave Duell aus den USA, Dr. Steve Rider aus Australien und Richard Shakarian den Teilnehmern. In jedem Gottesdienst wurden viele Menschen von der Kraft des Geistes Gottes berührt. Die christlichen Zeitungen berichteten von unserer Konferenz. Nun gibt es eine neue Welle der Zusammenarbeit zwischen unserer Gemeinschaft und den japanischen Gemeinden. Dadurch können FGBMFI und deren Landespräsident Ken Tsukamoto bei geplanten Evangelisationen viel helfen.

Zum Abschluß dieser Konferenz fand ein großes Bankett statt. Gegen Ende dieser Veranstaltung fiel der Heilige Geist auf die Menschen, und überall herrschte große Freude. Menschen lachten - viele konnten sich gar nicht vom Boden erheben. Das waren sehr würdige Japaner auf denen Gottes Herrlichkeit lag!

Alle Mitglieder des Nationalen Vorstandes sind zwischen 40 und 50 Jahren alt und erfüllt mit der Kraft des Heiligen Geistes. Japan ist jetzt für das Evangelium bereit. Fährt man mit dem Zug durch das Land, so kann man diese Bereitschaft spüren. Der Heilige Geist spricht, "Japan ist bereit." Bereit für ein Wirken Gottes, das unter der Jugend beginnen wird.

Gott ist dabei, Japan zu erschüttern. Wir erkennen das an den Erdbeben und Orkanen, die Okinawa heimsuchten, als wir dort waren. Der Rest des Landes blieb verschont. Da Japan am pazifischen Feuerring liegt, finden Erdbeben dort häufig statt. Die neuen Zeugnisse, die von den Menschen gegeben wurden, die Jesus Christus als ihren Erlöser annahmen, zeigen, daß es für die Kraft Gottes keine kulturellen, wirtschaftlichen, sozialen oder sprachlichen Barrieren gibt.

Vorschau auf unsere Veranstaltungen

Für eine vollständige Liste aller Veranstaltungen wenden Sie sich bitte an: Internet: http://www.fgbnet.com/events/

Bitte füllen Sie das online-Formular auf http://www.fgbnet.com/events/ aus, um sicherzustellen, daß Ihre Veranstaltung sowohl online als auch in der Zeitschrift der Full Gospel Businessmen’s Fellowship International STIMME korrekt aufgelistet ist.